Mission
Ziele, Wege & Beispiele
Wie wir wirken
Kulturelle Bildung entsteht dort, wo Menschen sich begegnen: in der Schule, im Ganztag, im Stadtteil, an Begegnungsorten. Das ZKBV (Zentrum Kulturelle Bildung und Vermittlung) ist mit Neugier und Gestaltungskraft dabei – am LI Hamburg verortet, von der BKM Hamburg gefördert. Wir verstehen uns dabei auch als Lernende: Wir forschen, probieren aus und teilen unser Wissen – kindzentriert, beteiligungsorientiert, diskriminierungskritisch. Wie ein Netz sind wir mit unseren Partner:innen in der ganzen Stadt zuhause. Schau gern rein, was daraus entsteht.

Zugang & Inklusion
Alle Kinder und Jugendlichen – unabhängig von Herkunft, Lebenslage oder Stadtteil – sollen früh und dauerhaft Zugang zu Kunst, Kultur und ästhetischer Praxis haben. Eine Lösung für alle gibt es nicht: Wege legen wir neu an oder lassen sie sich verzweigen, wenn sich Bedürfnisse ändern.

Gleichberechtigter Zugang
Zusammen mit unseren Partner:innen öffnen wir Türen, wo bisher keine waren – manchmal auch ein Fenster, an das noch niemand gedacht hat. Ehrlich gesagt: Es gibt noch Kinder und Jugendliche in Hamburg, die wir nicht erreichen. Daran bleiben wir dran, mit wachem Blick und Lust am Weiterlernen.
- Modellprojekt: RAUFKREISEN – das partizipative Gastspiel des Estupefacta Kollektivs brachte ein kostenfreies Blitz-Angebot zu Kämpfen, Grenzen und Konsens an drei Hamburger Grundschulen.
- Modellprojekt: Alfons’ Bühnenprogramm „Jetzt noch deutscherer“ – Schüler:innen aus mindestens zehn Hamburger Schulen erlebten die Vorstellung im Alma Hoppe Lustspielhaus und im St. Pauli Theater samt Nachgespräch.
- Fortbildung: „Wer kommt? Wer fehlt? – Klassismus in der Kulturellen Bildung“ (16. April 2026) macht sichtbar, wo Zugänge heute noch fehlen, und eröffnet Perspektiven für mehr Teilhabe.

Beteiligung stärken
Illustration: Mitmach-Fäden im Stadtteil knüpfen
Kinder und Jugendliche gestalten unsere Modellprojekte aktiv mit und bringen ihre Themen und Perspektiven sichtbar ein. Wir freuen uns, wenn Lehrkräfte, Kulturbeauftragte und Kulturakteur:innen diese ernst nehmen und mit den jungen Menschen weiterdenken.
- Modellprojekt: RAUFKREISEN – das junge Publikum bestimmte im Konsens selbst mit, wie geraufen wird: Beteiligung, die im Moment entsteht.
Handreichung/Material: zur Jugendpartizipation – entwickelt mit dem Jugendkulturgipfel 2024 und der LAG Kinder- und Jugendkultur e. V., bundesweit vorgestellt. - Netzwerkveranstaltung: „Growing Spaces“ (31. März 2026, Urbaneo) – rund 120 Teilnehmende erprobten in sechs Workshops, wie sich Räume in und außerhalb von Schule mitgestalten lassen.
- Netzwerkveranstaltung: 2. Jugendkulturgipfel (November 2026) – von Jugendlichen für Jugendliche organisiert, mit Freude sind wir dabei.
Wie wir arbeiten
Das ZKBV versteht sich als Kooperationsraum, nicht als Zentrale: am LI Hamburg verortet, von der BKM Hamburg gefördert, orientiert am Rahmenkonzept Kinder- und Jugendkultur. Wie ein Netz aus vielen Knotenpunkten sind wir in der ganzen Stadt zuhause, an der Seite unserer Partner:innen.
Beratung
Ob große Frage, kleines Anliegen oder Lust auf Austausch: In unseren digitalen Sprechstunden mit Celina Rahman und Ina Steen sowie über die Kooperation mit der Beratungsstelle „Kultur Macht Stark“ findest du ein offenes Ohr und neue Kontakte. Am Ende steht oft schon die nächste Idee – weiterdenken, ausprobieren, neue Formate entwerfen.
Fortbildungen
Wir geben Impulse, die weiterwirken: von „Kultur bewegt Schule!“ über „Klassismus in der Kulturellen Bildung“ bis „LUANTI“ wächst unser Programm jedes Halbjahr neu. Am liebsten denken wir schon an die nächste Fortbildung – gespannt, welches Format uns als Nächstes einfällt.
Netzwerktreffen
Wir bringen Menschen zusammen: vom Netzwerktreffen „Growing Spaces“ mit rund 120 Teilnehmenden im Urbaneo bis zur Matchingbörse „Kreativer Ganztag“ und dem Jugendkulturgipfel. Kaum ist ein Treffen vorbei, überlegen wir schon, wen wir zum nächsten einladen – wir freuen uns auf Unerwartetes.